Studio 1 | Vorschau

THE NEW INFINITY

Neue Kunst für Planetarien

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele, Immersion

Mit neuen Fulldome-Arbeiten von Agnieszka Polska, Metahaven und Robert Lippok & Lucas Gutierrez sowie audiovisuellen Live-Performances von Dasha Rush und Robert Lippok & Lucas Gutierrez geht die 2018 eröffnete Reihe „The New Infinity“ in ihr zweites Jahr. Im Anschluss an die Weltpremiere im Planetarium Hamburg in Kooperation mit dem Internationalen Sommerfestival Kampnagel sind die Arbeiten bei freiem Eintritt im Mobile Dome auf dem Mariannenplatz zu sehen.

https://berlinerfestspiele.de/immersion

 

Agnieszka Polska
THE HAPPIEST THOUGHT

5.9.  17:00-21:00 Uhr
6.-10.9. 11:00-15:00 & 16:00-21:00 Uhr

Vor über 250 Millionen Jahren, am Übergang vom Perm- zum Trias-Zeitalter, ereignete
sich das größte Artensterben der Erdgeschichte, in dessen Verlauf bis zu 90 Prozent
der Erdvegetation ausgelöscht wurde. Dieses verstörende Naturereignis und seine
Folgen stehen im Zentrum der ersten Fulldome-Arbeit der bildenden Künstlerin
Agnieszka Polska. Ihr visueller Essay „The Happiest Thought“ erweckt die damals zerstörteBiosphäre der Erde auf poetische Weise noch einmal zum Leben. Ausgangspunkt für Agnieszka Polska ist der „glücklichste Gedanke“ des Physikers Albert Einstein.So benannte dieser in einem Essay einmal jenen Grundgedanken, der ihn 1915 zur Formulierung seiner Allgemeinen Relativitätstheorie inspirierte, der zufolge Raum und Zeit dynamische Größen sind. Gesungen durch den US-amerikanischen Performancekünstler Geo Wyeth wird der Text zum Teil einer hypnotisch betörenden Séance.

6.9. 20:00 – 21:30 Uhr
Kunstquartier Bethanien, Studio 1
Artist Talk mit Agnieszka Polska & Ana Teixeira Pinto

In englischer Sprache, Eintritt frei

 

Metahaven
ELEKTRA

11.9. 11:00-15:00 & 16:00-21:00 Uhr
12.-14.9. 11:00-15:00 & 16:00-21:00 Uhr
15.9. 11:00-16:00 Uhr
16.9. 11:00-15:00 & 16:00-21:00 Uhr

„Jeder Mensch existiert sowohl als Vorfahre als auch als Nachfahre.“ Mit „Elektra“ erschafft Metahaven eine Parabel auf die Kuppeln der Planetarien, in die der Film projiziert wird. Die Halbkugel der Kuppel ermöglicht ein anderes Sehen, da das Auge auf Tableaus trifft, über die es schweifen und in die es eintauchen kann. Metahavens erste Arbeit für das Planetarium markiert einen neuen Werkzyklus, der die Themen der bisherigen Filme „Information Skies“ und „Hometown“ fortsetzt. „Elektra“ ist ein visueller Essay über Knoten und Netze, der in einer Verbindung von Animation und Realfilm über die Kindheit und die Verkörperung der Vergangenheit in der Gegenwart reflektiert. Mit eigens komponierter Musik von Kara-Lis Coverdale.

12.9. 20:00 – 21:30 Uhr
Kunstquartier Bethanien, Studio 1
Artist Talk mit Metahaven & Luiza Prado de O. Martins

In englischer Sprache, Eintritt frei

 

Dasha Rush
AURORA CEREBRALIS
Audiovisuelle Live-Performance

15.9. 20:00-21:00 Uhr & 21:30-22:30 Uhr

Ticketverlosung über Berliner Festspiele
Robert Lippok & Lucas Gutierrez
NON-FACE

17.9. 11:00-15:00 & 16:00-21:00 Uhr
18.-21.9. 11:00-15:00 & 16:00-21:00 Uhr
22.9. 11:00-16:00 Uhr

In ihrer ersten gemeinsamen Fulldome-Arbeit erkunden der Klangkünstler Robert Lippok und der Digitalkünstler Lucas Gutierrez nicht-mannigfaltige Geometrien oder „Täuschungsobjekte“, d.h. solche, die zwar realistisch aussehen, in der physischen Welt aber nicht existieren können. Um deren anschaulich-sinnliche Glaubwürdigkeit zu steigern, entwickeln die Künstler Datenstrukturen und davon ausgehend verschiedene Dimensionalitäten und neue topologische Relationen. Ihre Komposition  nutzt simulierte Spiegelungen in physischen und virtuellen Räumen, die klangliche und visuelle Grenzen des 3D-Raums konkret erfahrbar machen.

17.9. 20:00 – 21:30 Uhr
Kunstquartier Bethanien, Studio 1
Artist Talk mit Robert Lippok, Lucas Gutierrez & Natalie Koerner

In englischer Sprache, Eintritt frei

 

Robert Lippok & Lucas Gutierrez
APPLIED AUTONOMY
Audiovisuelle Live-Performance

22.9. 20:00-21:00 & 21:30-22:00

Ticketverlosung über Berliner Festspiele

 

The New Infinity. Neue Kunst für Planetarien © Berliner Festspiele, Makusu Matsutake