Projektraum | Vorschau

 

AUGMENTED DREAMS

Stefano Bosis

Marion Fink

Michel Lamoller

Gonzalo Reyes Araos

Miguel Rothschild

 

Der Begriff augmented dream beschreibt einen Paradigmenwechsel.

Er steht für eine neue conditio humana, in der die Menschen vom Erleben der digitalen Welt stärker geprägt sein werden als vom Erleben der physischen Realität. Im augmented dream ist das Digitale der wichtigste Referenzpunkt für die Konstruktion der subjektiven Realität.

In unserer Zeit existieren die Welten des Digitalen und des Nicht-Digitalen gleichberechtigt Seite an Seite, doch wir stehen kurz vor einem Wandel. Was wird passieren, wenn der menschliche Geist vorrangig durch Erlebnisse aus der digitalen Welt geprägt sein wird? Werden wir in einem augmented dream leben, in dem die sogenannte Realität eine bloße Ergänzung („augmentation“) der digitalen Welt sein wird?

Wird der technologische Fortschritt die Weiterentwicklung der Menschheit beflügeln oder die Menschen samt ihrer digitalen Ichs in einen immerwährenden augmented dream verstricken?

Für diese Ausstellung beleuchten die Künstler das Konzept aus den Blickwinkeln von Identität, Konstruktion, Konvention und Terrain.

 

Dauer der Ausstellung: 08.09. – 14.09.2019

Vernissage: Dienstag, 10. September 2019, 18:00

Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag: 11:00 – 19:00

 

Kunstquartier Bethanien/ Projektraum

Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

 

Weitere Information:

c.ibanezaldecoa@gmail.com

mail@michel-lamoller.com

 

AUGMENTED DREAMS

Stefano Bosis

Marion Fink

Michel Lamoller

Gonzalo Reyes Araos

Miguel Rothschild

 

The term augmented dream is the description of a paradigm change.

It describes a new conditio humana in which the digital world will become a more significant reference point for the construction of personal reality than the physical world.

In our time, digital creation coexists with a non-digital, physical environment. We find ourselves at the brink of change. What will happen when human consciousness will be shaped mainly by experiences in the digital world? Will the consequences be a constant augmented dream, a dream in which the so-called ‚reality‘ will be a mere supplement? Will technology and the possibilities of digital identity help to enhance mankind or will it turn people addicts of an augmented dream?

 

In this exhibition, each artist explores the concept through different frameworks such as identity, convention and terrain.

 

Duration of the exhibition: 08.09. – 14.09.2019

Vernissage: Tuesday, 10. September 2019, 18:00

Opening hours Wednesday – Sunday: 11 am – 7 pm

 

Kunstquartier Bethanien/ Projektraum

Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

 

For further information contact

c.ibanezaldecoa@gmail.com

mail@michel-lamoller.com

 

 

 

 

 

Die Weitere Weiterreichung

im Projektraum (EG) und in der Galerie der Druckwerkstatt/kulturwerk GmbH (1. OG) im Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2

Vernissage (auf 2 Etagen) um 19 Uhr

Die produktive Kommunikation zwischen KünstlerInnen geschieht hier durch die Weitergestaltung von Drucken als Anfangsidee.

KünstlerInnen, die mit druckgraphischen Techniken arbeiten, reichen oft ihre angefangenen Werke an KollegInnen weiter, sodass die folgende Person den nächsten Arbeitsschritt mit ihrer künstlerischen Handschrift weitergestaltet. Diese Herangehensweise hat eine lange Tradition und ist auch bekannt als “Corps exquisite”. Hierbei geht es um einen Prozess der Kommunikation sowohl zwischen KünstlerInnen in verschiedenen Ländern und Drucktechniken wie auch um die daraus entstehenden Kunstwerke.

Im Projektraum wird diese Idee weitergedacht: dort sind, vom 19. – 22. September, Installationen und Performances zu sehen, die diese Idee verkörpern…

Mit Arbeiten von: Gloria Alonso, Clara Bausch, Matthias Beckmann, Viola Bendzko, Jim Bergren, Hrönn Björnsdóttir, Nina Bondeson-Molndal, MarTina Cesarz, Babette Cooijmans, Zuzanna Dyrda, Skadi Engeln, Lara Faroqhi, Rajan Fulari, Armando Gomez, Debraj Goswami, Christine Guth, Christine Haberstock, Andreas Haltermann, Robert Harris, Frank Hartung, Claudia Hartwig, Magdalena Hlawacz, Margret Holz, Aleksandra Janik, Heehyun Jeong, Małgorzata Jozefowicz, Lenka Kahuda-Klokočkov, Marion Kahnemann, Jakob Kirchheim, Hans-Georg Kohler, Magda Korsinsky, Marta Kubiak, Volker Lenkeit, Sanjay Kumar, Friederike Linssen, Ronny Lischinski, David Lopes, Gerd Logemann, Carmela Marquez, Carmen McPherson, Daniel Mecklenburg, Thomas Monses, Aline Moraes, Georgina Montes, Rebecca Erin Moran, Leo de Munk, Adrian Mudder, Zeynep Özkanzanç, Deborah S. Phillips, Marjan Pipelzadeh, Lorena Pradal, Marcel Prüfert, Jana Schulze, Maki Shimizu, Ingrid Simons, Carin Studer, Stefan Tielscher, Anna Trojanowska, Emma Troxler, Muriel Valat-B, Luih Valencia, Claudia Viehl, Gabija Vidrinskaitė, Akiko Wakayama, Małgorzata Warlikowska, Matthias Jun Wilhelm, Michaela Winter, Kerstin Wittelmeyer, beate maria wörz

Zwischen dem 19. September (abends) – 22. September (nachmittags) gibt es im Projektraum Performances & Installationen mit druckgraphischem Ansatz

Im Projekt haben, generationsübergreifend, KünstlerInnen aus unterschiedlichen Kulturen, die in 13 Ländern arbeiten, miteinander ein Werk realisiert, und somit entsteht Spannendes, Unvorhersehbares …

Kontakt: Deborah S. Phillips: deborah.s.p@web.de

 

Foto: beate maria wörz

 

chimera

Passengers of a Kaleidoscopic Journey, Teil 2

Minor Alexander, Erik Andersen, Nina Ansari, Ulrike Buhl, Per Christian Brown, Mustafa Dok, Harm van den Dorpel, GODsDOGs, Mia Granhøj, Ekin Su Koc, Miriam Lenk, Nikolaus List, Musa M. Mattiuzzi, Toshihiko Mitsuya, Susanne Schirdewahn, Semra Sevin, Zuzanna Zita Skiba, Özer Toraman, Claudia Virginia Vitari, Peter Wilde, Vadim Zakharov.

Ausstellungszeitraum: 03. – 13. Oktober 2019
Eröffnung:                   03. Oktober 2019, 19h
Öffnungszeiten:          12 – 20 h

CHIMERA ist eine Gruppenausstellung von in Berlin lebenden KünstlerInnen. Thematisiert wird die vielfältige & weltoffene  Kunstszene, die nach der deutschen Wiedervereinigung    entstanden ist und Berlin zu einer der wichtigsten Hauptstädte Europas machte und damit den interkulturellen Dialog förderte.