Projektraum | Vorschau

De rerum natura – Über die Natur der Dinge

Peter Böhnisch
Jessica Buhlmann
DAG
Franziska Degendorfer
Marcel Frey
Daniel Grüttner
Dominik Halmer
Anja Schwörer
Meik Stamer
Daniel Wogenstein

Eröffnung:
Fr. 28.02.2020, ab 19 Uhr

weitere Öffnungszeiten:
Sa. 29.02.2020, 14 – 18 Uhr
So. 01.03.2020, 13 – 17 Uhr

 

De rerum natura

Über die Natur der Dinge

Malerei steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Dabei kommt den Materialien, aus denen die jeweiligen Bildwerke gefertigt wurden, eine zentrale Funktion zu – bei der

Entstehung wie bei der Rezeption; die Materialwahl ist ein wesentlichen Bestandteil des Charakters der Werke.

Entsprechend wurde als Malmittel nicht nur Farbe, sondern diverse Materialien eingearbeitet. Teils speziell ausgewählte, teils auch vorgefundene. Dies beginnt oft schon bei der Anfertigung der Bildträger: Malgründe werden eingefärbt, Stoffschichtungen zusammengenäht, Textilien gefaltet, Fäden gespannt, Holzkonstruktionen gebaut, Ton modelliert und reliefhafte, sich in den Raum vorarbeitende Bildwerke konstruiert.

Entstanden sind abstrakte Kompositionen von hoher haptischer Qualität.

In ihrer Arbeit begeben sich die Künstler auf eine Suche, um mehr über das, was uns umgibt, und über die Natur der Dinge in Erfahrung zu bringen. Dahinter steht das Bedürfnis nach Vertrautheit und Erkenntnis. Hierzu werden visuelle und physische Eindrücke zerlegt, sortiert und neu geordnet. Es entstehen Stellvertreter, die es uns ermöglichen, aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und mit den Dingen in Kontakt zu treten: Verborgenes wird sichtbar, Unbekanntes wird vertraut.

Und womöglich steckt hinter dieser stetigen Neugier die Sehnsucht, dass uns das Verstehen der Welt, wie es auch in den Lehren Epikurs – auf die sich der Titel der Ausstellung bezieht – geschrieben steht, zu innerem Frieden und Glückseligkeit führt.

 

 

 

tracking
ausstellung imago fotokunst jahresklasse 2019 / 2020

 

Vom 05. – 08.03. 2020 zeigt die Ausstellung „Tracking“, kuratiert von Mathias Richter und Anja Pietsch, die Abschlussarbeiten der Jahresklasse 2019/2020 von imago fotokunst.

Die Projekte beschäftigen sich mit Veränderungen in Raum und Zeit und zeigen, wie die Fotografie den Blick auf die Wirklichkeit prägt. Sehen und gesehen werden. Protagonistin ist die Kamera: als Werkzeug der Dokumentation, als Medium der Kunst, auch als Überwachungsinstrument.

Die Ausstellung wird am 05.03. ab 19:00 Uhr eröffnet und ist danach bis zum 08.03. täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

Künstler*innen:
Isabelle Daniel
Amrei Holz
Kristina Klas
Friederike Klauk
Thomas Krämer
Cora Meyer
Hajnal Szolga
Corinna Stupka

 

 

 

Gruppe Nebelhorn
Grenzüberschreitungen

ein inklusives multimediales künstlerisches Projekt von und für Menschen mit und ohne Behinderung

Frank Alt, Raúl Avellaneda, Maria Bojert, Christel Margarete Dahlenburg, Werner Gransow, Angelo Herrmann, Denise Karwinski, Ramon Klesch, Christoph Krahwinkel, Frank Kuckuck, Melanie Jacobi, Firas Lamma, Niklas Michalik, Judith Monzlinger, Werner Neugebauer, Srefan Pelz, Florian Rotheuler, Kerstin Schönhoff, Sascha Seitz, Sara Wieck.

Öffnungszeiten:
09.04.2020 bis 18.04.2020
täglich von 15.00 – 20.00 Uhr

Öffentliche Performances

11., 12., 17., 18. April jeweils von 18.00 – 21.00 Uhr

Offenes Atelier

Im kreativen und dynamischen Austausch mit Mitgliedern der Gruppe Nebelhorn aus NRW, wird der Besucher die Möglichkeit bekommen, sich individuell oder in Gruppenarbeit über Bilder, Fotografien und theatralische Darstellungen am schöpferischen Prozess zu beteiligen.
www.nebelhorn.org

 

Machines For Future
From Counterproductive to Protest Machines

Eröffnung 20. März 2020, 19 Uhr Ausstellung 21.-22. März 2020, 11 – 20 Uhr

Projektraum

Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2
10997 Berlin

Protestbewegungen waren schon immer ein wichtiger zivilgesellschaftlicher Beitrag zur politischen Teilhabe und beeinflussten das kulturelle und Wertesystem. Protest ist ein vielgesichtiges Phänomen, dass sich nicht nur in sozialen Bewegunge manifestiert, sonern auch in persönlicher Initiative, Graswurzelaktivismus und künstlerischem Ausdruck. Eine unabhängige kulturelle Domäne, deren Ästhetik, Praktiken und Narrativen wiederum von Medien, Werbenden und politischen Akteuren weiterverarbeitet wird.

Unterdessen wissen wir auch, dass das verheißungsvolle Paradies der Maschinen und des Virtuellen teuer bezahlt werden müssen. Maschinen bargen schon immer eine Ambivalenz. Sie erleichtern unsere Arbeit und nehmen uns diese gleichzeitig weg. Sie speichern enorme Mengen an Wissen und amputieren uns zugleich. KI reproduziert unsere Gedankenstrukturen und unerkannt unsere Vorurteile. Dank der polierten Ästhetik der Benutzeroberflächen werden Fehler und Manipulation immer schwerer kontrollierbar – ein fast religiöser Glaube an Daten und technischen Fortschritt bleibt. Was uns einst als fröhliche, verbindende Welt versprochen wurde, bringt nun eine widersprüchliche soziale Trennung, die sich in Filterblasen und dem Verlust von Selbstbestimmung und menschlicher Würde niederschlägt. Die enormen technischen Kapazitäten werden gebraucht um Ressourcen zu verschwenden, anstatt diese überlegt und nachhaltig einzusetzen.

An der Grenze zwischen Kunst und Aktivismus erforschten die Studierenden der weißensee kunsthochschule berlin neue Werkzeuge für Networking, Kommunikation und Protest. Das Medium, und zugleich das Thema des Protest sind Hardware- und Softwaremaschinen, die in subversive und innovative Protestformen eingebunden sind.

 

↗ Paul Schell
↗ Leon Schöler
↗ Ahmed Isam Adin
↗ Inga Schlagowski
↗ Judith Weber
↗ Jade Mauduit
↗ Karoliina Pärnänen
↗ Anneliese Wabnitz
↗ Nora Ludolph
↗ Yael Ohmer

Semesterproject supervised by Prof. Barbara Junge & Prof. Julian Adenauer

 

unplugged

24.-28.04.2020
Vernissage: 23.4.2020 um 19 Uhr
tgl. geöffnet 11-20 Uhr

 

Wochenenendseminar Ina Schoenenburg
Ostkreuzschule für Fotografie

Ausstellende Fotograf*innen:
Jule Bräu, Jörn Frenzel, Heike Günther, Klaus Heymach, Rixa Lohmann, Matthias Merz, Eva v. Schirach, Tine Schmidt, Judith Weber

Unplugged – Abstöpseln. Loslösen. Freidrehen. Wieder einstecken. Neue Verbindungen festhalten. Zuschalten. Beziehungsströme wahrnehmen. Umbauen. Ausdenken. Leben …

9 unterschiedliche Positionen, die als Beweis dafür dienen können, wie Fotografie die Tiefe und Vielfältigkeit, die Ängste und Freuden von Menschen zum Ausdruck bringen kann.