Projektraum | Vorschau

 

chronicle

Vernissage: 14.06.2019   ab 18 Uhr

Finissage: 23.06.2019   ab 18 Uhr

Ausstellungsdauer: 15.06.2019 – 23.06.2019
Öffnungszeiten: Täglich 11 – 19 Uhr

Künstler_innen:
Tatsuma Takeda,  Johannes Specks,  Kanako Ishii,   Marten Schech,  Sarah Loibl,  Haruka Hirai,   Atit Sornsongkram,  CheongHye Sophia Lee,  Asuka Miyahara,  Elizabeth Charnock,  Agata Milizia,  Prae Pupityastaporn,  Sabrina Podemski,  Aron Herdrich,  Christian Probst,  Kaoru Hoshino

Vertreten sein sollen 16 junge internationale Künstler_innen, die in der Achtziger und Neunziger Jahren geboren wurden und in Deutschland Kunst studiert haben.
In der heutigen Welt, in der die Digitalisierung rasant voranschreitet, verändert sich auch sofort die Art und Weise der zeitgenössischen Kunst. Mit der Verwendung digitale Medien, wurde es für die Betrachter*innen viel einfacher eine interaktive Erfahrung mit der Kunst zu machen. Unsere Generation und vor Allem die nachkommenden Generationen, sind erheblich von der Digitalisierung beeinflusst. Trotzdem kann man von uns nicht sagen, dass wir komplett im Digitalen heimisch sind, obwohl wir die erste Generation der Digital Natives sind. In unserer Kindheit waren wir noch von natürlichen und handfesten Dingen umgeben. Diese mussten sich aber gegen die ersten Computer und andere technischen Geräte durchsetzen. Diese formativen Kindheitserfahrungen haben einen starken Einfluss auf unsere Wertvorstellungen hinterlassen.

Ein Ziel dieser Ausstellung ist es, Künstler*innen zusammen zu bringen, für die die auschlaggebende Realität zwischen handfesten Materialien und dem immateriellen des Digitalen wichtig ist. Was wir internationale Künstler*innen in Deutschland gelernt haben, ist die Wahrnehmung der Kraft der wirklichen Dinge in unserer jetzt Zeit. Der Umgang mit dem Materiellen bringt einen rohen, nach Erde riechenden Prozess mit sich und ist unerlässlich, um nüchtern ein Kunstwerk zu erschaffen; er erzeugt mit unseren alltäglichen digitalen Prozessen die wir durchwandern eine ungewöhnliche Spannung. Die 16 von uns ausgewählten Künstler*innen beschäftigen sich alle mit spezifischen Materialien. Dabei erörtern die Künstler*innen jeweils auf ihre Art und Weise eine Kommunikation zwischen den Körpern als Material und der gewählten Umgebung. Marshall McLuhan sagte, dass die Medien eine Erweiterung des menschlichen Körpers seien. Für uns sind digitale Technologien nicht besonders. Sie sind alltäglich. Wir reagieren unsere Körper auf Dinge, die sich direkt vor uns befinden und was empfangen wir von ihnen. Wir denken, dass wir zu einer Generation gehören, die in diesem Kontext geprüft wird.