Zeitstörungen
- Daniela Friebel
- Freda Heyden
- Christina Kersten
Laufzeit 19.02.2026 – 22.02.2026
Partitur Programm siehe beigefügte Abbildung
- Do 19.02.2026 19—22 Uhr (Eröffnung)
- Fr 20.02.2026 14—21 Uhr
- Sa 21.02.2026 14—21 Uhr
- So 22.02.2026 14—18 Uhr (Finissage)
Zeitstörungen
Zeit als Unterbrechung. Als Spur. Als Verzögerung. Als Kollision. Drei künstlerische Positionen erweitern die Vorstellung von Zeit als linearem Verlauf. Gleichzeitigkeit, Häufung, Stillstand, Wiederholung, Durchdringung. Zeit wird nicht vorwärts gedacht, sondern aufgefächert, angehalten, verschoben. Ereignisse zeigen sich versetzt, Bedeutung entsteht im Nachhinein, im Dazwischen.
Zeitstörungen versteht sich als System aus fixen Zeitpunkten und offenen Phasen: zeitlich gebundene Interventionen treffen auf kontinuierliche Installationen, punktuelle Klanginseln auf Stille. Eine Gesamtstruktur wechselnder Intensitäten. Zeit verläuft tastend. Sie wartet. Sie krümmt sich. Sie bleibt.

Artists
Bildhauerklasse Franz Erhard Walther, HFBK
Daniela Friebel (1975, Berlin) arbeitet mit Fotografie und Installation. In ihren Arbeiten untersucht sie Prozesse der Bildwahrnehmung. Sie studierte Fotografie an der HGB Leipzig sowie Literatur- und Sprachwissenschaft an der HU Berlin. Ihre Arbeiten sind seit über 15 Jahren in nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten, zuletzt in der Kunsthalle Nürnberg, im Kunsthaus Göttingen, Museum Marta Herford oder im Museum Kunstpalast Düsseldorf.
@daniela.friebel
Freda Heyden (1955, Hamburg) lebt und arbeitet in Niedersachsen und Berlin. Studierte in der Bildhauereiklasse Franz Erhard Walther, HFBK Hamburg. Sie organisiert interdisziplinäre Workshops und Projekte unter Einbeziehung anderer Künstler*innen. Ihre Arbeiten entwickelt sie aus Fragen nach An- und Abwesenheit – persönlich und gesellschaftlich. Ausstellungen im In- und Ausland. Katalog 2021 Gefährten, letzte Ausstellungen: Burg Lede, Parrotta Contemporary 2023, Jacob-Pins-Forum 2025.
@freda.heyden
Christian Kesten (1966) lebt in Berlin, arbeitet mit Klang und Körper im Raum, in den Zwischenräumen zwischen Klang und Aktion, Klang und Sprache, Klang und Skulptur, in der Durchdringung von Klang und Stille, von Klang und Raum. Er zeigte seine Arbeiten bei MaerzMusik/ Gropiusbau Berlin, CCCC Valencia, MINU_festival for expanded music Kopenhagen, MUMOK Wien, musiklos2 Beijing, Experimental Intermedia New York, u.a. Er studierte Musik in Berlin.
@christian.kesten
Gäste
Sound-Collage mit Pendeln Caroline Siegers
Zauberberg-Fragmente Redaktion: Joern Rauser / Stimme: Angela Winkler
Ich mag besonders deine Handgelenke. I like your wrists in particular realisiert von Liz Allbee, Axel Dörner, Bryan Eubanks, Chris Heenan, Neo Hülcker, Ariane Jeßulat, Henrik Kairies, Elena Margarita Kakaliagou, Christian Kesten, Christian Kobi, Alexey Kokhanov, Joseph Kudirka, Catherine Lamb, Yodfat Miron, Matthias Müller, Katarina Rasinski, Marie-Louise Schneider, Michael Thieke, Mikhail Tsypin, Deborah Walker, Tilmann Walzer, u. a.
stille post realisiert von Fernanda Farah, Neo Hülcker, Margareth Kammerer, Christian Kesten und Chico Mello
Über die Lebensweise der Guam-Flughunde ist immer noch nichts bekannt. Maulwerker

FernWAHR
Art Up Now-Gruppenausstellung vom 26. Februar bis 1. März 2026 im Projektraum Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Die Eröffnung findet am 12. Juni um 19 Uhr statt.
Vernissage: Do, 26. Februar 2026, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Fr, 27.02. bis So, 01.03.26, 14 – 20 Uhr
Artist Talks: Sa, 28.02.26, 16.15 – 18.15 Uhr, Moderation Dr. Helen Adkins
Performance: Manuela Johanna Covini. Pathologiebericht, Lecture-Performance (7 Min.) Sa./So., jeweils 16 Uhr

Zehn in Berlin arbeitende Künstler:innen – aus Malerei, Zeichnung, Installation, Fotografie und Video – erkunden auf je eigene Weise, was Wirklichkeit bedeuten kann. Sie beobachten den Alltag, halten Momente fest, verschieben Perspektiven – und richten zugleich den Blick in die Ferne: auf mögliche Zukünfte. Der Titel FernWAHR greift diese Gedanken auf: Er spannt einen Bogen zwischen Sehnsucht und Erkenntnis. Was zeigt sich, wenn man Abstand gewinnt? Was bleibt wahr, wenn sich der Blick weitet? Zwischen poetischer Distanz und präziser Beobachtung entstehen Werke, die das Jetzt befragen und den Wunsch nach Veränderung erfahrbar machen.
Zu sehen sind Werke von Paula Carralero Bierzynska (Malerei), Niall Dooley (Malerei), Manuela Johanna Covini (Installation, partizipative Projekte), Sofiya Dimitrova (Zeichnung, Installation), Natalie Fellhauer (Malerei), Kutay Gülaydın (Fotografie), Michael Hess (Skulptur), Nikos Kalaitzis (Malerei), Sarah Mayr (Fotografie, Skulptur) und Tatiana S. Vasilyeva (Malerei, Zeichnung). Begleitet wurde die Ausstellung von Dr. Helen Adkins.
Das Projekt Art Up Now wird vom Europäischen Sozialfonds Plus aus Mitteln der Europäischen Union und von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert. Durchgeführt wird es von der LOK.a.Motion GmbH. Sie verfügt über eine profunde Expertise in der Unterstützung von Künstler:innen und Kreativen, in der Medien- und Kulturarbeit sowie in der Planung und Umsetzung von Kunst- und Kulturprojekten.
Pressekontakt: Carola Großmann, 0163 19 69 941, artup@lok-berlin.de

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