Projektraum | Vorschau

THE PATH OF LEAST RESISTANCE

Eine Annäherung an natürliche Phänomene

Eröffnung: Donnerstag, 9. September 2021, 18.00 – 21.00 Uhr
Ausstellungszeitraum: 9. September – 2. Oktober 2021
Öffnungszeiten: Mi und So: 13 – 18 Uhr / Do – Sa: 13 – 20 Uhr

Vortrag: Prof. Adrian Bejan, Professor an der Duke University, USA „Intangibles – the physics basis for the human perception of „beauty“.“ (auf Englisch): 11. September 2021, 18.00 Uhr
Workshop: Jugend im Museum mit Marcela Moraga: Samstag, 11. September, 10.00 – 15.00 Uhr / Samstag, 18. September, 10.00 – 13.00 Uhr / Samstag, 25. September, 10.00 – 13.00 Uhr

Gezeigt werden Arbeiten der Künstlerin Gabriela Torres Ruiz (Fotografie, Zeichnung und Installation), sowie eine Video-Ton-Installation, die in Kooperation mit Rosangela de Araujo (Videoanimation) und Andrés Jankowski (Sound Design) entstand.

Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Medizinhistorischen Museum der Charité und dem Berliner Museum für Naturkunde entwickelt.


Wie kann Kunst dazu beitragen, dass Natur in ihrer Vielschichtigkeit wahrgenommen wird? Wie kann sie Sensibilität und Empathie für andere Formen des Lebens sowie ein Bewusstsein für ein harmonisches Gleichgewicht zwischen menschlicher Existenz und natürlicher Welt fördern? Mit diesen leitenden Fragen setzt sich Torres Ruiz auseinander. Obwohl „Natur“ und „Kultur“ im westlichen Bewusstsein oft als getrennt – ja sogar als Gegensatz – gesehen werden, zeigen Torres Bilder, dass alles in diesem Universum einen gemeinsamen Ursprung hat.

Dabei ließ sie sich von Adrian Bejans Theorie The Constructal Law inspirieren und erforschte daran angelehnt «Strömungsmuster, welche die Struktur des gesamten Universums bestimmen». Diese Strömungsmuster finden sich in Flüssen, neuronalen Netzwerken, Blitzen, in der Lunge, in der Wuchsform von Pflanzen und in sozialen Dynamiken. «Jede Strömungsarchitektur auf der Erde folgt der natürlichen Tendenz, leichter fließen zu wollen. Die Evolution ihrer Bewegung verfolgt stets das Ziel, in ein Gleichgewicht zu kommen und Widerstände zu minimieren.»


How can art contribute to the perception of nature in its complexity? How can it promote sensitivity, and empathy for other forms of life as well as awareness for a harmonious balance between human existence and the natural world? Torres Ruiz addresses these guiding questions. Although „nature“ and „culture“ are often seen as separate – even antithetical – in the Western consciousness, Torres‘ images show that everything in this universe has a common origin.

She was inspired by Adrian Bejan’s theory The Constructal Law, and based on it, explored „flow patterns that determine the structure of the entire universe.“ These flow patterns are found in rivers, neural networks, lightning, the lungs, the growth of plants, and social dynamics. „Every flow architecture on Earth follows the natural tendency to want to flow more easily. The evolution of its movement always pursues the goal of coming into equilibrium and minimizing resistance.“


Die Ausstellung wird gefördert von der Volkart Stiftung, Wintenthur, Schweiz

Eintritt frei
Barrierefreier Zugang

Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie, die sich je nach aktueller Hygieneverordnung kurzfristig ändern können.

Mimesis #2 © Gabriela Torres Ruiz