Studio 1 | Archiv

  • RE:VON DER POESIE IM RECHT

    Tuesday, December 7, 2021
    19h00 – 22h00, Entrance Free
    Curated by Sonja Lau

    With:

    Nika Dubrovsky
    in conversation with Veronica Davidov and Silvia Federici
    Dominique Hurth
    Susanne Sachsse
    Ekaterina Shelganova

    The performative event ‚re: von der poesie im recht‘ seeks to undertake a feminist assessment in relation to jurisdictional power. The focus is on women on trial – female artists, ‚bad mothers‘, women defendants and women plaintiffs on a rather lost cause.

    In doing so, ‚re: von der poesie im recht‘ also refers to a specific contemporary phenomenon, that has rarely been considered artistically, and yet finds itself in a sombre increase: divorce and child custody proceedings, in which a political or ideological image of women is always implicitly constructed. What is, actually, debated here, beyond the realms of the juridical paragraphs? And how can we develop modes of aesthetic expressions, that render this discourse visible?
    Drawing from an analysis of ‚original‘ case files, personal experiences, historical case studies and the artistic imagination, ‚re: von der poesie im recht‘ thus sets out to create a temporary spatial situation, in which the dynamics between law and gender are once again put up for negotiation. The theoretical and performative contributions focus on aspects such as the violence of bureaucracy, various forms of stigma, and the topos of the courtroom, thus seeking to map a socio-political sphere of pain, that is usually excluded from view by the hermetics of the juridical apparatus, and silenced in dusty mountains of files.
    Against this backdrop, the aforementioned ‚women on trial‘ provide access to a particular ’storage of feminist knowledge’, generously offering material that calls for new artistic mediation.


  • WHISTLEBLOWING FOR CHANGE: Exposing Systems of Power and Injustice

    Zeitplan: 26. November (18:00-22:00) 27. November (16:00-21:00), 2021.
    In englischer Sprache. Workshops: 28. November (11:00-13:00 & 14:30-17:00)

    Die Konferenz und Buchpräsentation WHISTLEBLOWING FOR CHANGE stellt in Frage, welche umfassenden Auswirkungen Whistleblowing als Akt des Widerspruchs auf Politik, Gesellschaft und Kunst hat. Whistleblower*innen, Journalist*innen, Aktivist*innen, Künstler*innen, Anwält*innen und kritische Denker*innen treffen sich um zu diskutieren, wie Whistleblowing als eine sich entwickelnde politische Praxis einen Wandel von innen heraus bewirken kann.

    Details auf unserer Webseite: https://www.disruptionlab.org/whistleblowing-for-change
    Details zum Buch: https://www.disruptionlab.org/book


  • Klangwerkstatt Berlin 2021 – Festival für Neue Musik

    5.-14. November 2021

    Die Klangwerkstatt Berlin 2021 holt die Menschen zurück in den Saal und die frühere Normalität wird das Besondere. Verblüffend mag es da erscheinen, dass die Klangwerkstatt Berlin einen Aspekt fokussiert, der wie ein Echo der Lockdown-Zeit erscheint: den Lautsprecher. Gleich mehrfach spielt er als eigenständiges Instrument die Hauptrolle. Und so ist „Live“ zwingend, auch wenn es bei einem technischen Gerät wie ein Paradox wirkt. 27 Konzerte und Performances umfasst das Programm. Familienkonzerte, Gespräche und Mittagsmusiken laden zum Austausch ein.

    Mit Uraufführungen von Marta-Liisa Talvet, Burcu Durukan, Hanna Hartman, Malte Giesen, James Saunders, Anaïs-Nour Benlachhab, Dustin Zorn, François Sarhan, Ana Maria Rodriguez, Connor Shafran, Elisa Franke, Jobst Liebrecht, Sirje Viise, Sidney Corbett, Roberto Fausti, Tamon Yashima, Martin Supper, Julia Schramm, Jeanne Artemis Strieder, Philip Schuessler, Kollektivkomposition progress, Stefan Streich, Tomoya Yokokawa, Misha Cvijović, Eunhye Joo, Saemi Jeong.

    Webseite mit dem gesamten Programm: www.klangwerkstatt-berlin.de
    Facebook: https://www.facebook.com/kwsfestivalberlin
    Facebook-Event: https://fb.me/e/2qLOisaWX
    Instagram: https://www.instagram.com/klangwerkstattfestival


  • Tehran Contemporary Sounds Festival 2021

    22|23|24 October 2021

    Active since 2018, TCS is as a Berlin-based hub, for musicians, artists and collectives living abroad as well as in Iran, with the aim to bring together the different voices and forces of the big spectrum of the Iranian contemporary experimental art and music scene, widely spread across the globe.

    TCS is dedicated to, creating a platform for showcasing the unique talents of the Iranian artists and musicians; creating a cross-border collaboration hub; facilitating an artistic and interdisciplinary dialogue;

    This year for the second round, Tehran Contemporary Sounds festival, is bringing together some of the most important talents of the contemporary Iranian electronic/experimental sound artists and musicians, and digital and new media artists.

    In the three days of the festival there’ll be a number 16 performances and an exhibition run by Nullsight collective in Kunstquartier Bethanien Studio 1.

    https://tehrancontemporarysounds.com/
    https://www.facebook.com/Tehran.Contemporary.Sounds/
    https://www.instagram.com/tehran.contemporary.sounds/


  • POWERS OF TRUTH: China, tech, art & resistance

    Zeitplan: 1. Oktober (16:00-20:15) 2. Oktober (14:00-20:00), 2021. In englischer Sprache. Workshops: 3. Oktober (11:00-13:00 &14:30-17:00)

    Die Konferenz POWERS OF TRUTH bringt Künstler*innen, Journalist*innen, Aktivist*innen und Technikexpert*innen innerhalb und außerhalb Chinas zusammen, um die vorherrschenden Narrative über China, denen wir von Peking bis Washington und Brüssel, vom Silicon Valley bis Shenzhen ausgesetzt sind, besser zu verstehen und zu steuern.

    Details auf unserer Webseite: https://www.disruptionlab.org/powers-of-truth


  • Die Erfindung Kreuzbergs

    Eine Ausstellung über die Zeit der Bohème in den 1960er und 1970er Jahren

    veranstaltet von der Kurt und Hannelore Mühlenhaupt-Stiftung

    in Kooperation mit der Browse Gallery und der Atelier-Handpresse
    kuratiert von Martin Düspohl und Ulrike Treziak

    7. August bis 26. September 2021

    Die Ausstellung Die Erfindung Kreuzbergs ruft die Zeit der Kreuzberger Bohème in den 1960er und frühen 70er Jahren in Erinnerung. Damals erwiesen sich die von Kriegsruinen geräumten Brachen als Nährboden für künstlerische Kreativität. In verlassenen Fabriketagen entstanden von 1959 an Handpressen, Atelier- und Werkräume sowie auf einem Trümmergrundstück vor Kurt Mühlenhaupts Trödelhandlung ein Kunstmarkt. Von 1959 an eröffneten Galerien wie die Zinke und das Kreuzberger Forum und Künstlerkneipen wie der Leierkasten und die Kleine Weltlaterne.

    Was später zum Mythos Kreuzberg verklärt wurde, nahm hier seinen Anfang. Das widerständige Selbstbewusstsein der Frontstadt-Berliner:innen bekam in Kreuzberg eine eigene Farbe, nicht nur in Abgrenzung von Ost-Berlin, sondern auch von der »besseren Gesellschaft« in Charlottenburg, Wilmersdorf und Friedenau.

    Die entstehende Kreuzberger Kultur-Mischung aus proletarischem Leben, Kunst, Literatur, Bier und Korn wurde von dem Journalisten Hellmut Kotschenreuther schon 1961 als „Montmartre von Berlin“ bezeichnet, womit er auf die neue künstlerische Produktivkraft anspielte: Sie setzte auf Figuratives, auf Reproduzierbarkeit und stellte sich u.a. mit „fantastischem Realismus“ in Gegensatz zur „Weltsprache Abstraktion“, der sich damals viele Künstler:innen des Berliner Westens verpflichtet sahen. 1972 gründet Aldona Gustas die Gruppe der „Berliner Malerpoeten“ aus schreibenden Malern.

    Mit über 400 Originalen – Druckgrafik, Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen, die meisten aus Privatbesitz, vermittelt die Ausstellung einen Überblick über das Kreuzberger Kunstschaffen jener Zeit und das Milieu, in dem es gedieh. Zeitgenössische Fotos bekannter Fotografen sowie eigens für die Ausstellung produzierte Filme mit Original-Filmausschnitten aus der Zeit geben intime Einblicke in eine karge Welt voller Witz, Einfallsreichtum und geistiger Getränke: das Kreuzberg der 1960er Jahre.

    Das Ambiente der legendären Galeriekneipe Leierkasten stand Pate für die Ausstellungsgestaltung. Mit dem Studio 1, der Kapelle des ehemaligen Krankenhauses Bethanien, nutzt die Ausstellung einen „authentischen Ort“. Denn das Bethanien wird dem Berliner Senat Anfang der 1970er Jahre als Künstlerhaus abgestritten. In dieser Zeit hat die Bohème ihren Zenit bereits überschritten. Die Ausstellung schließt mit einem Blick auf die nächste Generation, für die Ton Steine Scherben den Soundtrack liefern.



  • HATE NEWS vs. FREE SPEECH: Polarization and Pluralism in Georgian Media

    Samstag 12. Dezember 2020 – 11.30-17.30 Uhr.

    HATE NEWS vs. FREE SPEECH bringt Journalisten, Aktivisten und Medienexperten aus Georgien und Deutschland zusammen, um Strategien zur Bekämpfung von Fehlinformationen, Hassreden und der Manipulation durch soziale Netzwerke sowie zur Stärkung der Meinungsfreiheit zu diskutieren.

    Kuratiert von Tatiana Bazzichelli | Unterstütz vom Auswärtiges Amt, Programm ‚Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland‘
    In Zusammenarbeit mit RDH-Caucasus | In Kollaboration mit: Transparency International

    Details auf unserer Webseite: https://www.disruptionlab.org/hate-news-vs-free-speech

     

  • BORDERS OF FEAR | MIGRATION, SECURITY & CONTROL

    Friday, Nov. 27: 16:00 – 20:15 | Saturday, Nov. 28: 16:00 – 20:0

    Journalist*innen, Aktivist*innen, Anwält*innen, Forscher*innen und kritische Denker*innen bringen Verfolgung, Kontrolle und kulturelle Gewalt rund um Grenzen und Migration ans Licht.

    Kuratiert von Tatiana Bazzichelli | In Zusammenarbeit mit Guerrilla Foundation | In Kollaboration mit: Transparency International, Emergency, Migrant Media Network, rOg agency for open culture and critical transformation

    Details auf unserer Webseite: https://www.disruptionlab.org/borders-of-fear

     

  • An Historical Tracing and Reproduction of the Motion between the Human Body and Industrial Artefacts
    by I Jung Lim
    Kunstquartier Bethanien, Studio 1

    15.10. – 18.10.2020 19:00 h

    Inspired by the post-industrial romanticism of the city of Berlin, A Historical Tracing and Reproduction of the Motion between the Human Body and Industrial Artefacts is a dance piece for one body and five industrial objects. Against the background of the increasing immateriality of work, choreographer I Jung Lim proposes a radical (re)consideration of the relationship between the body and industrial artefacts by undermining concepts of identity, function, mechanics and materiality.

    Lim transforms historical documents and theories from science of work and industrial psychology into choreographic material, interwoven with Donna Haraway’s visions of natural-technical evolutionary narratives.

    As the first of a series of choreographic explorations in industrial contexts, the piece can be seen as an investigation between dance as art and dance as physical culture, questioning the dualism between organic and inorganic, between artificial and natural, between dance and work, and offering a contemplative and intense visual and sensorial experience.

    Choreography and Artistic Director: I Jung Lim
    Theoretical and Dramaturgical Support: Elena Basteri
    Project Manager: Tammo Walter
    Technical Manager: Christian Keilig
    Technical Advice: Eitan Rieger
    Poster & Brochure: Gregor Schreiter
    Photography: Senya Corda



  • DATA CITIES: Smart Technologies, tracking and human rights

    Friday, September 25: 16:00 – 20:30 | Saturday, September 26: 16:00-20:30

    Diese Konferenz konzentriert sich auf Zukunftsvisionen für intelligente Städte (“Smart Cities”) und befasst sich mit den Auswirkungen neuer Datenpolitiken sowie mit der Analyse der unbeabsichtigten negativen Auswirkungen von Tracking und Überwachung auf unsere Privatsphäre und Freiheit.

    Details auf unserer Webseite: www.disruptionlab.org/evicted-by-greed


  • The Quality of Being in Colour

    19.09’20 / 20.09’20

    Circles of light moved in space reveal bodies through light, colours and darkness. They together display themselves and the architecture of the room, creating a choreography of light and shadow.

    In his new performance-installation, Niels Weijer dives into the world of colours. Or how the spectral composition of visible light influences our perspective on a given room.

    Together with the composer Michael Tuttle, they designed and created the light objects displayed in this project. The objects, through a continual change of color tones and saturation, influence the music and the dance.

    Niels creates performance-installations that move between dance and visual art. Through scored improvisation the dancers are able to respond to the surroundings, allowing them, objects, sounds and space to interact, creating an installation that doesn’t follow a narrative, but rather a constant state of responding to what happens in the moment.

    For The Quality of Being in Colour Niels has create an exhibition space which will be open to visit between 17:00-19:05, for the duration of 7500 seconds.

    Choreography/concept | Niels Weijer
    Dancers | Charlotte Brohmeyer, Saori Hala
    Music | Micheal Tuttle
    Costumes | Federico Polucci
    Dramaturgy | Renen Itzhaki
    Object design/creation | Michael Tuttle, Niels Weijer


  • Animation Of Dead Material

    28. August – 01. September 2020

    Die Ausstellung mit Arbeiten von 34 Künstlerinnen und Künstlern aus der Malereiklasse von Valérie Favre, bietet Gelegenheit, die Vitalität der Malerei zu hinterfragen. Die Ausstellung „Animation of Dead Material“ untersucht die Materialität von Kunstwerken, ihre Präsenz in der Interaktion mit und in Abwesenheit des Betrachters. Die Frage ließe sich wie folgt zusammenfassen: Lebt die Malerei nur, wenn wir sie anschauen, oder hat sie ein Eigenleben? Lebt sie für sich selbst? Wir haben immer wieder Behauptungen gehört wie: „Die Malerei spricht zu dir“, „Sie erzählt dir eine Geschichte“, „Sie gibt dir Emotionen“. Obwohl sie personifiziert ist, steht sie immer in Beziehung zu demjenigen, der sie anschaut.

    Mit Arbeiten von : Nouri Almashhour, Nora Awad, Laura Baader, Isabella Bram, Nina Lamiel Bruchhaus, Calman, Hannah-Sophia Eckart, Anna Erdlenbruch, Meret Freisen, Emily Genest, Camilla Goecke und Marieke Helmke, Dean Alexander Hartwig, Nicole Hauck, Vero Haas, Frank Jimin Hopp, Christina Huber, Jonas Jubitz, Minh Kha Le, Camille Lacroix, Charlotte Lichter, Zinaida Lina, Pia Maier, Laila Ohlhoff, Caterina Renaux Hering, Anna Richert, Julia Sam, Finja Sander, Daniel M.E. Schaal, Maria Serga, Laura Suryani Thedja, Kaja Wandelt, Lena Valenzuela de la Hoz, Yeliz Yigit
    Kuratiert von : Bernard Vienat

    www.klassefavre.de
    www.instagram.com/klassefavre

     

  • Drift

    Seminar Ina Schoenenburg

    Ostkreuzschule der Fotografie

    Öffnungszeiten: 28.02.- 01.03.2020 / 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr


    Drift lautet der Titel eines Ausstellungsprojekts von Seminarteilnehmer*innen der Ostkreuzschule für Fotografie unter der Leitung von Ina Schoenenburg. Während ihrer einjährigen Projektzeit haben sich die Teilnehmer*innen in ihren jeweiligen Arbeiten vom Privatesten bis an die Ränder der gesellschaftlichen Realität begeben.


  • True Stories_

    14 fotografischen PositionenOstkreuzschule für Fotografie
    Meisterklasse Prof. Ute Mahler und Ingo Taubhorn
    kuratiert von Magnus Pölcher
     
    15.- 23.02.2020, täglich 13 – 20 Uhr

    In den Arbeiten von TRUE STORIES_ zeigen die Fotograf*innen der vierten Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie ihre subjektive Wahrnehmung von Wirklichkeit: wie sie war, ist, sein sollte. In den Arbeiten treffen ihre Beobachtungsgabe und ihr Vorstellungsvermögen auf Geschichten aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.


    ww.truestories-oks.de



  • CTM Festival 2020 – Liminal

    Diskursprogramm 24.1.–1.2.2020

    Alljährlich lotet das CTM Festival die Möglichkeiten und Grenzen von Musik aus. Dabei stellt es musikalische Praxis in erhellenden Zusammenhang mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen. Das Kunstquartier Bethanien ist das Zentrum des umfangreichen Tagesprogramms des Festivals, das ein interdisziplinäres Gesprächsprogramm mit Workshops und einer Ausstellung vereint. Mit dem Festivalthema “Liminal” diskutiert CTM 2020 inwiefern Musikkulturen als Orte der Pluralität und des Experimentierens Erfahrungen ermöglichen, die beim Umgang mit den Ambiguitäten und Unsicherheiten unserer heutigen Zeit helfen können.

    Das komplette Konzert-, Workshop-, Ausstellungs- und Diskursprogramm gibt es unter www.ctm-festival.de


    Das CTM 2020 Diskursprogramm wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Initiative Musik, Bundeszentrale für politische Bildung. In Kooperation mit transmediale 2020, Humboldt Universität Berlin, Universität der Künste Berlin, der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (GMM) und vielen weiteren Partnern.

     

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