Projektraum | Archiv

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Gruppenausstellung: IM MOMENT
Ostkreuzschule für Fotografie

Seminar Ina Schoenenburg

Wo und wie sehe ich das Besondere, das andere Menschen auch erleben sollten? Wird das, was ich sehe – und dabei fühle – universell oder verschwindet es gleich wieder im Fluss einer sich ständig ändernden „Wahrheit“? Hat das, was gestern galt, heute noch Bestand? Oder wird es morgen schon wieder ganz anders sein?

Die Teilnehmer*innen des Seminars von Ina Schoenenburg an der Ostkreuzschule für Fotografie stammen aus ganz unterschiedlichen Lebensverhältnissen. Getroffen haben sie sich im zweiten Corona-Jahr, zunächst nur im ‚Lockdown‘ zuhause vor den Bildschirmen. „Geht raus und fotografiert!“ – mit dieser Vorgabe schickte Ina Schoenenburg sie auf die Suche nach Themen. Daraus entstanden ist eine sonderbare wie auch überraschende Sammlung bildlicher Aussagen zu Begegnungen an lauen Sommerabenden, irritierenden Objekten entlang des Weges, vom Ende, das vorbei ist, von Goths, der B93, von Haufen und Zahlen, sowie von jungen Menschen im Übergang zum Erwachsensein. In diesen fotografischen Momentaufnahmen zeigen sich Vergänglichkeit, das pure Da-Sein, Wehmut und auch Freude.

Mit Arbeiten von Nadja Bauer, Lukas Becker, Caroline Haufe, Kai Kniepkamp, Thilo Krämer, Miroslav Pap,
Luisa Voita, Nadja Wehling

26.– 28. August 2022
Eröffnung: Do, 25. August 2022, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Fr, Sa, So 11 – 19 Uhr
Eintritt frei

Kunstquartier Bethanien, Projektraum
Mariannenplatz 2
10997 Berlin (Kreuzberg)
https://www.immoment.art/
https://www.instagram.com/ostkreuzschule_seminare/

Ausstellung x Austausch
Vom 24. bis 26. Juni 2022 werden im Projektraum des Kunstquartiers Bethanien in Berlin-Kreuzberg Kurzportraits von Menschen ausgestellt, in denen sie von ihren persönlichen Erfahrungen zum Tod, zu Sterben und zur Trauer erzählen. Über Rauminstallationen, die in Zusammenarbeit zwischen den Protagonistinnen und dem Projektteam entstanden sind, können Besucherinnen über verschiedene Wege Zugänge zu den behandelten Themen finden. Anhand von Stimmen, Bildern, Objekten und Gerüchen können sie in die unterschiedlichen Lebenswelten eintauchen und verschiedene
Perspektiven kennenlernen.
Evelyn ist 83 Jahre und möchte selbstbestimmt entscheiden wann und wie sie stirbt. Wie kam sie zu dem Entschluss und welche Ereignisse in ihrem Leben haben sie diesbezüglich geprägt? Kaya ist 21 Jahre alt und hat eine lebensverkürzende Krankheit. Wie ist es, sich bereits in jungen Jahren Gedanken über die eigene Sterblichkeit machen zu müssen und wie denkt Kaya eigentlich über Zeit nach? Achim arbeitet als Palliativmediziner in Berlin.
Was macht es mit dem eigenen Blick aufs Leben, wenn einen der Tod die ganze Zeit umgibt? Mareili ist 78 und steckt mitten in vielen Projekten und kann sich den Tod nur schwer vorstellen. Ihre Devise lautet: So lang man lebt, sei man lebendig.
Neben dem Ausstellungsteil gibt es verschiedene Angebot, sich selbst einzuschreiben. Jeder derdie will, hat die Möglichkeit eigene Gedanken, Fragen, Ängste oder Bedürfnisse festzuhalten, zu formulieren und zu teilen.
Unser Ausstellungskatalog, der vor Ort ausliegen wird, umfasst neben den ausgestellten Geschichten auch noch Interviews mit Expert*innen zu den Themen Tod, Sterben und Trauer sowie verschiedene Texte zum Hintergrund der Veranstaltung.

  • Titel der Ausstellung: turn turn turn
    Zeitraum: 26.05. – 05.06.2022
    Öffnungszeiten: 14-19Uhr
    Vernissage: 26.05. 15-22 Uhr
    Ausstellung „turn turn turn“
    Im Rahmen des independent museum of future arts Projektes findet vom 26.05. – 05.06.2022 die Ausstellung „turn turn turn“ im Projektraum des Künstlerquartiers Bethanien in Berlin statt. 20 internationale Künstler*innen präsentieren Arbeiten, die sich auf unterschiedlichste Weise mit der Frage der Zeitenwende und des Wandels befassen. Vom Rückzug bis zum Protest, vom Verstummen bis zur klaren Positionierung zeigt die Ausstellung „turn turn turn“ ein breites Spektrum analoger, digitaler und hybrider Ansätze. Thematisiert werden dabei unter anderem gesellschaftliche Verhältnisse und Veränderungen, künstliche Intelligenz sowie die Fragilität des Individuums in einer Welt, die sich zunehmend schneller entwickelt.

independent museum of future arts
Das „independent museum of future arts“ (i.m.o.f.a.) ist ein experimentelles, prozessuales Kunstprojekt der Leipziger Künstlerin Anna Härtelt, welches die Grenzen zwischen künstlerischer und institutioneller Arbeit verschwimmen lässt.
Anspruch des Projektes ist es, sich über die Planung und Durchführung diverser Ausstellungen und Events als reale Institution innerhalb der Kunst- und Kulturwelt zu etablieren. Als dezentrales Museum hinterfragt das i.m.o.f.a. konventionelle Ausstellungsmethodiken und eröffnet zugleich Möglichkeitsräume für utopisches Handeln im musealen Kontext. Nicht die Präsentation bestimmter Stile oder Epochen steht dabei im Vordergrund, sondern der künstlerische Umgang mit Grenzen und institutionellen Restriktionen. Da das i.m.o.f.a.-Projekt dabei als ortsunabhängiges „Museum“ auf bereits bestehende Ausstellungsräume wirkt, können solche Restriktionen im Rahmen von Ausstellungsplanungen strategisch umgangen, aufgezeigt und kritisiert werden. Der Topos „Museum“ wird auf diese Weise aufgeweicht und als Material künstlerischer Bearbeitung neu begriffen.

Teilnehmende Künstler*innen:
Joe Davis und Sarah Khan
Bionihil
Jared Cobain
Iyad Dayoub
Eight Fang
Franziska Harnisch
Anna Härtelt
Daniel Homann
Rosis Matrix (Franz Pappelbaum)
Moving Target Collective (Amelie Goldfuß und Alexa Steinbrück) Tonio Mundry
Hilde Pank
Lisa Marie Quester
Stephan Schieritz
Malina Vaagt
Philipp Valenta
Voigt & Voigtmann (Alexander Voigt und Jana Voigtmann)

www.instagram.com/independentmuseumoffuturearts/

  • a body that used to be yours
    eine Ausstellung von Meisterschülerinnen und Meisterschülern der Klasse Macketanz, HfBK Dresden
  1. – 30. April 2022

Der Begriff „body“ kann mit den verschiedensten Bedeutungen aufgeladen werden.
Er steht sowohl für den menschlichen Leib, für eine Karosserie, oder ein Gehäuse.
Im Englischen bezeichnet „body of water“ ein Gewässer, „body of knowledge“ einen Wissensbestand und „body of work“ das Gesamtwerk von Künstler:innen.
Das Bedürfnis Schutz zu geben und zu bekommen, kann dabei auf den eigenen Schaffensprozess übertragen werden.
Dass aus Ideen, die wir in uns tragen, eigenständige Körper werden, steht dabei im Mittelpunkt unserer Überlegungen.
So ist „a body that used to be yours“ eine Metapher für das Kunstschaffen an sich. Es entsteht ein Gegenüber von Rezipienten und Werken, ein Dialog, an dessen Anfang das Sehen steht.

  • BRAINtouch
    -embodiment-

einer Ausstellung von EDGE -neuroscience-art: Blurring the Borders between Art and Neuroscience
02.03.2022 – 06.03.2022

Installations — Talks — Performance — Workshops
Projektraum Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Workshop: “Sensoriality: Another Approach to Art Though the Senses”

An exhibition by EDGE Neuroscience-Art e.V.

  • der schwarze Hund
    18.- 27. Februar 2022

    40 Jahre Projekt freie Fotografie an der Volkshochschule Neukölln
    Mirko Engler, Jochen Foerster, Sabine Lutz, Frank Michel, Hans Nebe,
    Andrea Patzelt-Bath, Michael Paul, Nadine Schmitte, Günter Seiler,
    Lorenz Taus Beti, Hossein Tavakkoli und Winfried Mateyka

    www.photokurse.de
  • In difficult times

    04.12. – 10.12.2021
    https://kombi-ausstellungen-bethanien.blogspot.com/
    Kuratiert von Peter Branger

    Eröffnung:
    Fr. 03.12. 18.00 – 22.00 Uhr
    Ausstellung: Sa. 04.12. – Fr. 10.12. 16.00 – 20.00 Uhr

    Mit freundlicher Unterstützung der Allianz Kulturstiftung, der Allianz Hauptvertretung Köbisch, Berlin, der Stiftung wissensART, Berlin, der Stiftung HELLO, Berlin, dem Ausstellungsverein B 36 e.V. und von malstoff, Berlin

    Maja Behrmann, Billie Clarken, Carlotta Drinkewitz, Gaston Gnefkow, Phina Hansen, Sara Hoffmann, Marlene Hundt, Seulgi Lee, Aron Lesnik, Yujue Liang, Jana Mila Lippitz, Beatrice Marchi, Maria Martini, Sugano Matsusaki, Eric Meier, Sophie Meuresch, Katharina Michalsky, Sebastian Moske, Sara Noubani, Olivia Parkes, Chloe-Rose Purcell, Szerafina Schiesser, Lena Schramm, Maria Steyer, Daniel Topka, Svenja Björg Wassill, Christoph Wiedemann, Miriam Wierzchoslawska, Peter Branger.


    Klassen: Monica Bonvicini, Valérie Favre, Heike- Karin Föll, Mathilde ter Heijne, Josephine Pryde, Thomas Zipp (UdK Berlin), Candice Breitz,
    Frances Scholz (HBK Braunschweig), Rosa Barba, (HFK Bremen), Peter Piller (Kunstakademie Düsseldorf), Werner Büttner, Thomas Demand,
    Jutta Koether, Jeanne Faust, Michaela Melián, (HfbK Hamburg), Beate Gütschow (KHM Köln), Christoph Ruckhäberle, Heidi Specker (HGB Leipzig),
    Gregor Hildebrandt (AdbK München)

  • DETOUR

    Klasse von Michael Grieve | Ostkreuzschule für Fotografie
    26. – 28.11.2021 | 12:00 – 20:00 Uhr
    Vernissage am 25.11. um 19:00 Uhr

    The seminar class of Ostkreuzschule für Fotografie lectured by Michael Grieve will present their photographic projects at Kunstquartier Bethanien Berlin. Despite obvious differences, all works become an insightful account of personal struggles and the modern world which has changed significantly during the course of the seminar – just like the students, their mindset and artistry.

    Die Seminarklasse der Ostkreuzschule für Fotografie, unter der Leitung von Michael Grieve, stellt ihre fotografischen Projekte vor. Trotz der offensichtlichen Unterschiede werden alle Arbeiten zu einem aufschluss reichen Gesamtwerk. Es erzählt von persönlichen Konflikten und der modernen Welt, welche sich seit dem Beginn des Seminars stark verändert hat. Diese Veränderung spiegelt sich ebenso in den Studenten wider, in ihrer Denkweise und ihrem künstlerischen Schaffen.“

    Insgesamt werden die Arbeiten von 9 Fotografen ausgestellt, im Rahmen des Seminars unter der Leitung von Dozenten Michael Grieve an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin entstanden sind.
    Die teilnehmende Fotografen sind:

  • LIEBE GRÜßE

    Gruppenausstellung der Ostkreuzschule für Fotografie / Seminar Tobias KruseEike Ahlhausen, Jörg Dedering, Sven M. Gerhardt, Angela Giebner, Eva Grillhösl, Veronika Hubert Natter, Jan Jasper Klein, Carola Lampe, Andre Rux, Martin Steger, Martina Alice Tolotti


    11. bis 14. November 2021
    Eröffnung Donnerstag 17 Uhr
    Öffnungszeiten Freitag bis Sonntag 12 bis 19 Uhr

    Liebe Grüße – ja, woher eigentlich? – aus den unterschiedlichsten Realitäten, in denen wir uns befanden, als uns die Pandemie auf uns selbst zurückgeworfen hatte. Wir schicken Grüße aus Brandenburg, das durchwandert wurde. Aus Künstlerateliers, die Gefahr laufen, vergessen zu werden. Wir grüßen aus einem Büro, das auf einmal leer steht und das Hinterlassene freilegt. Wir schicken Grüße von der Spree, die in ihrer ganzen Länge betrachtet wurde, schicken Grüße aus einer Corona-Schwangerschaft, aus den Vorstellungsräumen alternativer Lebensweisen. Wir schicken Grüße aus einem Betrachtungslabor der Aggregatzustände, Grüße aus der Zukunft. Grüße aus der unbehausten Gegenwart. Wir schicken Grüße aus dem Zufluchtsort Garten und aus dem Innenstadtvakuum Kreuzberg. Wir hatten uns alle lange nicht gesehen. Aber wir waren immer da, wir haben nicht aufgehört zu existieren – und zu fotografieren. 11 Fotograf:innen zeigen in dieser Ausstellung, was sie seit Beginn der Corona-Zeit im Frühjahr 2020 gesehen haben, was sie bewegt hat.

     

  • Gruppe Nebelhorn „Grenzüberschreitungen“

    ein inklusives multimediales künstlerisches Projekt von und für Menschen
    mit und ohne Behinderung

    Öffnungszeiten: 15. bis 23.Oktober 2021, täglich von 15:00 – 20:00 Uhr
    Öffentliche Performances: 16., 17., 22., 23. Oktober, jeweils von 18:00 – 20:00 Uhr
    Eintritt frei

    Offenes Atelier
    Die Besucher werden die Gelegenheit haben, gemeinsam mit Teilnehmern der Gruppe Nebelhorn aus NRW, durch Zeichnungen, Bilder, Collagen, Texte, szenische Darstellungen, Tonaufnahmen, Fotografie und Film ihre persönlichen Erfahrungen und Meinungen zu der Problematik der „Grenzüberschreitungen“ -besonders in Zeiten der Corona-Pandemie- zu äußern.

    Frank Alt, Raúl Avellaneda, Maria Bojert, Christiane Goßens, Werner Gransow, Angelo Herrmann, Melanie Jacobi, Denise Karwinski, Ramon Klesch, Christoph Krahwinkel, Frank Kuckuck, Lukas Kuckuck, Marcel Kuckuck, Judith Monzlinger, Dennis Nawrocki, Rainer Rolle, Kerstin Schönhoff, Bettina Schürmann, Akxsas Steeze

    Barrierefreier Zugang
    Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie, die sich je nach aktueller Hygieneverordnung kurzfristig ändern können.

    www.nebelhorn.org

  • KOMM NÄHER

    Ostkreuzschule für Fotografie / Seminar Ina Schoenenburg


    8. bis 10. Oktober 2021
    Eröffnung: Do, 7. Oktober 2021, ab 19 Uhr
    Öffnungszeiten: Fr, Sa, So 11 bis 20 Uhr

    Komm näher und fühle die schmerzliche Zeit kurz vor dem Neuanfang, in einem Leben, das so ist, wie es ist. Sei geduldig, großzügig, mutig und feiere die Andersartigkeit, sehne dich nach dem Ort deiner Kindheit und lasse ihn hinter dir. Nimm wahr, was uns trennt, gehe auf Spurensuche, nimm Abschied, sei frei, unsicher, fröhlich, verbinde dich.

    Komm näher!

    Eine Aufforderung, deren Bedeutung es in sich hat. Die in Zeiten, in der wir viel zu häufig Vertraulichkeiten meiden müssen, versöhnen, aber auch provozieren kann. Und dennoch, trotz aller Unsicherheiten, müssen wir uns begegnen, uns nacheinander sehnen, neugierig aufeinander bleiben, gemeinsam soziale Werte verhandeln und fixieren.

    Die Seminarteilnehmer*innen der Ostkreuzschule für Fotografie unter der Leitung von Ina Schoenenburg laden dazu ein, elf fotografische Positionen zu entdecken, die von Begegnungen erzählen. Während ihrer einjährigen Projektzeit entstanden Arbeiten, die sich zwischen künstlerischer und dokumentarischer Fotografie bewegen und biografische sowie gesellschaftliche Themenfelder untersuchen. Dabei kamen die Seminarist*innen sich selbst und auch ihren Mitmenschen näher.

    Mit Arbeiten von:
    Kostas Beis, Jule Bräu, Laura Maren Knauf, Dominik Maringer, Matthias Merz, Frank Michel, Masha Pryven, Ph. Rudolph, Sebastian Schmidt, Tine Schmidt, Sabrina Weniger

    Website: https://komm-naeher-ausstellung.de & www.ostkreuzschule.de



  • THE PATH OF LEAST RESISTANCE

    Eine Annäherung an natürliche Phänomene

    Eröffnung: Donnerstag, 9. September 2021, 18.00 – 21.00 Uhr
    Ausstellungszeitraum: 9. September – 2. Oktober 2021

    Gezeigt werden Arbeiten der Künstlerin Gabriela Torres Ruiz (Fotografie, Zeichnung und Installation), sowie eine Video-Ton-Installation, die in Kooperation mit Rosangela de Araujo (Videoanimation) und Andrés Jankowski (Musik) entstand.

    Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité und dem Berliner Museum für Naturkunde entwickelt.

    Wie kann Kunst dazu beitragen, dass Natur in ihrer Vielschichtigkeit wahrgenommen wird? Wie kann sie Sensibilität und Empathie für andere Formen des Lebens sowie ein Bewusstsein für ein harmonisches Gleichgewicht zwischen menschlicher Existenz und natürlicher Welt fördern? Mit diesen leitenden Fragen setzt sich Torres Ruiz auseinander. Obwohl „Natur“ und „Kultur“ im westlichen Bewusstsein oft als getrennt – ja sogar als Gegensatz – gesehen werden, zeigen Torres Bilder, dass alles in diesem Universum einen gemeinsamen Ursprung hat.

    Dabei ließ sie sich von Adrian Bejans Theorie The Constructal Law inspirieren und erforschte daran angelehnt «Strömungsmuster, welche die Struktur des gesamten Universums bestimmen». Diese Strömungsmuster finden sich in Flüssen, neuronalen Netzwerken, Blitzen, in der Lunge, in der Wuchsform von Pflanzen und in sozialen Dynamiken. «Jede Strömungsarchitektur auf der Erde folgt der natürlichen Tendenz, leichter fließen zu wollen. Die Evolution ihrer Bewegung verfolgt stets das Ziel, in ein Gleichgewicht zu kommen und Widerstände zu minimieren.»

    Die Ausstellung wird gefördert von der Volkart Stiftung, Winterthur, Schweiz

  • Ostkreuzschule für Fotografie

Seminar 20/21
INA SCHOENENBURG

AUG 26-29, 2021

What do we long for? What do we crave? 12 photographic perspectives deal with (everyday) aspirations, vulnerabilities and the underlying dynamics of life. Step by step, (trans) formations become visible: self-recognition, growth, and the barely perceptible passage of time. The 13 series combine introspection with a view of the world, without omitting oddity and contradiction.

Wonach sehnen wir uns? Was begehren wir? Zwölf fotografische Positionen beschäftigen sich mit (alltäglichen) Sehnsüchten, Verletzbarkeiten und Wachstumsprozessen. Schritt für Schritt werden (Ver-)Wandlungen sichtbar: Selbsterkenntnis, Heranwachsen und das kaum merkliche Vergehen der Zeit. Die Serien vereinen Innenschau mit Weltsicht, ohne Skurrilitäten und Brüche auszublenden.

Mit Arbeiten von Franziska Blume, Johanna Bürger, Eli Eichler / Bob Jones, Jörn Frenzel, Klaus Heymach, Silke Jacobsen, Mirko Lux, Michael O’Ryan, Rosalie Valentina Troendle, Sophie de Saedeleer / Sophie de Sade, Mayra Wallraff, Svenja Wiese

  •  Sächsischer Staatspreis für Design

    Der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr verleiht 2020/21 den Sächsischen Staatspreis für Design bereits zum 17. Mal.

    Ausstellung: 14.-22. August 2021, täglich 13-19 Uhr

    Einführung: Dr. Hartmut Mangold, Staatssekretär, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
    Gespräch: Juryvorsitzender Prof. Fons Hickmann, Jurymitglied Prof. Katrin Hinz mit den anwesenden Designerinnen und Designern
    Performance: Preisgekröntes Design-Projekt „Schere, Stein, Papier“, eine Interaktion zwischen Mensch und Roboter
    Musik: Konzertgitarristin Prof. Dr. Eva Beneke, Berlin/Oslo

  • Shadow Came Bevor the Sun

    16. JUL – 1. AUG 2021
    MON – FRI 15 – 20H
    SAT. – SUN. 13 – 19H

    Nur wenige andere Themen haben die Kunst so stark inspiriert wie die Nacht. Aber
    was ist es mit den dunklen Stunden, die Künstler seit Jahrhunderten anziehen und
    dies auch noch immer bis in die heutige Zeit hinein tun?
    Shadow Came Before The Sun stellt die Positionen von 13 Berliner Künstlern in den
    Mittelpunkt dieser Diskussion. Das Ethos der Show lässt sich am besten in Van

    Goghs Worten zusammenfassen: „Ich denke oft, dass die Nacht lebendiger und
    farbenprächtiger ist als der Tag.”
    Die in dieser Ausstellung gezeigten Werke sind mit Blick auf die dunklen Stunden
    konzipiert, manchmal sogar in dieser Zeit entstanden. Sei es durch die Lebensweise
    nächtlicher Wesen, die Erforschung von Traum und Unbewusstem oder die in diesen
    Stunden verborgene wirtschaftliche Machtverteilung, die gezeigten 13 Künstler:innen
    kommen ästhetisch und thematisch in einen visuellen und akustischen Austausch.
    Unterstützt wird die Ausstellung von Ecosia, einer Berliner Suchmaschine, die mit
    ihrem erwirtschafteten Gewinn Bäume pflanzt.

  • WENN DIE NACHT AM TIEFSTEN – TON STEINE SCHERBEN IN IHRER ZEIT

    Eine zweiteilige Foto-Ausstellung der Browse Gallery im Rahmen des Festivals „Wenn die Nacht am tiefsten – ein Scherben Festival“ – im Projektraum und auf dem Mariannenplatz

    Beteiligte Fotograf*innen: Jutta Matthess, Rita Kohmann, Axel Benzmann, Astrid Proll, Michael A. Russ Günter Zint, Wolfgang Krolow, Ilse Ruppert, Siebrand Rehberg, Nick Ut, Thomas Hesterberg, Gerd Danigel, Falk Simon, Jörn G. Steinmann u.a.

    Ausstellungsdauer: 10.6. – 4.7.2021
    Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 13:00 – 19:00 Uhr
    Eintritt frei.

    Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

    Die zweiteilige Foto-Ausstellung der Browse Gallery setzt sich anhand von Fotografien mit der Entstehung, dem Antrieb, der Performance, Entwicklung und Nachwirkung der Band Ton Steine Scherben auseinander. Kuratiert von John Colton, erkundet die Ausstellung die Entwicklung der Band in Wechselwirkung mit gesellschaftlichen Kräften, sozialen, politischen und kulturellen Revolten und Bewegungen der 60er bis 80er Jahre. Den Begegnungen, Erfahrungen, Kämpfen, Träumen und Haltungen der Band wird nachgespürt, Fragen des Bezugs zur Gegenwart aufgeworfen.

    www.browse.gallery

     

  • TONDO

    INFORMAT: PAUL BARNETT (NZ), NICOLE HEINZEL (DE), IVAN LACAZE (F), MICHELLE LLOYD (IRL), KARLA MARCHESI (AUS), ENDA O’DONOGHUE (IRL), CAMERON RUDD (UK) & ALEX TENNIGKEIT(DE)

    INFORMAT ist ein Zusammenschluss von acht internationalen Maler*innen, die in Berlin leben und arbeiten. Jedes der INFORMAT-Projekte konzentriert sich auf ein herausforderndes Bildformat. Seit 2013 kommt die Gruppe immer wieder zusammen, um neue Arbeiten in einem im Vorfeld gemeinsam definierten Format zu erstellen. Frühere Ausstellungen haben sich mit bestimmten Formaten befasst, wie dem Quadrat, dem Triptychon, dem Panorama oder dem Fries. In „TONDO“, der fünften Kollaboration von INFORMAT, präsentiert die Gruppe acht großformatige kreisförmige Kompositionen.

    Ausstellungsdauer: 30. Oktober – 1. November 2020


  • SENSORY SCAPES

    24.10. 12PM – 10PM
    25.10. 12PM – 10PM

    ALEX WALMSLEY, DAVID SHAMIE, HANNAH BRÜCKMANN, LUISA SOPHIA HERBST, MARIA BÜRGER, MARIA CAPELLO, MELANIE GLÜCK, VERENA WIELAND



    In der Gruppenausstellung Sensory Scapes betrachten acht Künstler:innen den Prozess menschlicher Wahrnehmung in einer Umgebung, die immer stärker digitalen Parametern unterliegt oder sogar vollständig in virtuellen Realitäten stattfindet. Mit interaktiven Technologien und diversen visuellen Ansätzen gehen die Werke verschiedenen Aspekten der Perzeption nach: Wie beeinflusst die Gestaltung von Filmen, Fotografien, analogen Räumen oder virtueller Welten die Emotionen ihrer Betrachter:innen? Wie lassen sich diese individuellen Erfahrungen wiederum in die kollektiven Zusammenhänge unserer Gesellschaft einordnen?
    Die Besuchenden werden dabei selbst zu den Akteur:innen der Sensory Scapes. In den multisenorischen Begegnungen verschwimmen die Grenzen zwischen Realem und Irrealem, Erlebnis und Simulation. Die Facetten der Wahrnehmung als solche werden zum Gegenstand der Betrachtung


  • Ostkreuzschule für Fotografie | Seminar Michael Grieve

    October 2. – 4., 12 – 20 pm

    Andie Riekstina, Andrea Heinnitz, Claudia Greco, Dennis Eckert, Kseniya Apresyan, Marta Mamoń, Micaela Masetto, Oliver Gerhartz, Piotr Wojsznis, Simon Di Leo, Victor Kataev, Wulf Rössler

    The seminar class of Ostkreuzschule für Fotografie lectured by Michael Grieve will present their photographic projects at Kunstquartier Bethanien Berlin. Despite obvious differences, all works become an insightful account of personal struggles and the modern world which has changed significantly during the course of the seminar – just like the students, their mindset and artistry.

  • Unplugged

    Seminar Ina Schoenenburg
    Ostkreuzschule für Fotografie

    Ausstellungszeitraum: 25. – 29.9.2020

    Ausstellende Fotograf*innen:
    Jule Bräu, Jörn Frenzel, Heike Günther, Klaus Heymach, Rixa Lohmann, Matthias Merz, Eva v. Schirach, Tine Schmidt, Judith Weber

    Unplugged – Abstöpseln. Loslösen. Freidrehen. Wieder einstecken. Neue Verbindungen festhalten. Zuschalten. Beziehungsströme wahrnehmen. Umbauen. Ausdenken. Leben …
    9 unterschiedliche Positionen, die als Beweis dafür dienen können, wie Fotografie die Tiefe und Vielfältigkeit, die Ängste und Freuden von Menschen zum Ausdruck bringen kann.


  • Keine blasse Spur

    18.-20. September 2020
    Eröffnung Freitag, 18. September 2020, 17-22 Uhr, (ab 20 Uhr Special Guest)
    Samstag 19. September 2020, 11-20 Uhr
    Sonntag 20. September 2020, 11-15 Uhr

    Keine blasse Spur
    Spuren verfolgen und nachgehen.
    Spuren verlieren, Spuren tragen.
    Spuren lesen.
    Spuren hinterlassen.

    Auf verschiedenen sinnlichen und funktionalen Ebenen werden persönliche Spuren und Gesten erforscht. Sind es Spuren der Bewegung, der Handlung, der Zuneigung oder der Zeit? Die Arbeiten bedienen sich handwerklicher und digitaler Techniken, sowie traditioneller und zeitgenössischer Materialien. Neun Freundinnen laden zur interdisziplinären Ausstellung “Keine blasse Spur“ ein.

    Nina Plaskova
    Vaia Tatopoulou
    Kaja Busch
    Leonie Behrens
    Martha Maria Panzer
    Clara Santos Thomas
    Julia Buntzel
    Melina Matzanke & Joanna Czekajlo

    Kuration: Nina Plaskova

  • WAS IHR NICHT WISST

    Ausstellungszeitraum: 4. – 6. September 2020
    Öffnungszeiten: 11-20 Uhr


    WAS IHR NICHT WISST ist ein Ausstellungsprojekt des Wochenendseminars von Tobias Kruse 2019/20 an der Ostkreuzschule für Fotografie. Der Titel der Ausstellung war von Beginn an Leitgedanke des Seminars. Ob aus Zufall, Interesse, Leidenschaft oder Schicksal – allen Teilnehmer*innen war dieses Motto Ansporn, den Betrachter mit seinem „Unwissen“ zu konfrontieren.

  • tracking

    ausstellung imago fotokunst jahresklasse 2019 / 2020


    Vom 05. – 08.03. 2020 zeigt die Ausstellung „Tracking“, kuratiert von Mathias Richter und Anja Pietsch, die Abschlussarbeiten der Jahresklasse 2019/2020 von imago fotokunst.

    Die Projekte beschäftigen sich mit Veränderungen in Raum und Zeit und zeigen, wie die Fotografie den Blick auf die Wirklichkeit prägt. Sehen und gesehen werden. Protagonistin ist die Kamera: als Werkzeug der Dokumentation, als Medium der Kunst, auch als Überwachungsinstrument.

    Die Ausstellung wird am 05.03. ab 19:00 Uhr eröffnet und ist danach bis zum 08.03. täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

  • De rerum natura – Über die Natur der Dinge

    Malerei steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Dabei kommt den Materialien, aus denen die jeweiligen Bildwerke gefertigt wurden, eine zentrale Funktion zu – bei der

    Entstehung wie bei der Rezeption; die Materialwahl ist ein wesentlichen Bestandteil des Charakters der Werke.

    Entsprechend wurde als Malmittel nicht nur Farbe, sondern diverse Materialien eingearbeitet. Teils speziell ausgewählte, teils auch vorgefundene. Dies beginnt oft schon bei der Anfertigung der Bildträger: Malgründe werden eingefärbt, Stoffschichtungen zusammengenäht, Textilien gefaltet, Fäden gespannt, Holzkonstruktionen gebaut, Ton modelliert und reliefhafte, sich in den Raum vorarbeitende Bildwerke konstruiert.

    Entstanden sind abstrakte Kompositionen von hoher haptischer Qualität.

    In ihrer Arbeit begeben sich die Künstler auf eine Suche, um mehr über das, was uns umgibt, und über die Natur der Dinge in Erfahrung zu bringen. Dahinter steht das Bedürfnis nach Vertrautheit und Erkenntnis. Hierzu werden visuelle und physische Eindrücke zerlegt, sortiert und neu geordnet. Es entstehen Stellvertreter, die es uns ermöglichen, aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und mit den Dingen in Kontakt zu treten: Verborgenes wird sichtbar, Unbekanntes wird vertraut.

    Und womöglich steckt hinter dieser stetigen Neugier die Sehnsucht, dass uns das Verstehen der Welt, wie es auch in den Lehren Epikurs – auf die sich der Titel der Ausstellung bezieht – geschrieben steht, zu innerem Frieden und Glückseligkeit führt.

  • Bildmusik

    Mit Ohren sehen – mit Augen hören
    Eine Gruppenausstellung der Fotoklasse Ebba Dangschat mit
    ProjektkursteilnehmerInnen des Photocentrums der Gilberto-Bosques-Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg 15. – 22. Februar 2020


    https://exhibit.photocentrum.de/bildmusik/

    Mit Ohren sehen – mit Augen hören

    Können Bilder musikalisch sein? Ist Musik übertragbar in eine rein visuelle Dimension?

    Die TeilnehmerInnen des Projektkurses von Ebba Dangschat beschäftigten sich über ein Jahr lang mit Musik als Inspirationsquelle für fotografische Visualisierungen.

    Dafür wurden unterschiedliche Herangehensweisen ausprobiert, die Auge und Ohr als Sinnesorgane sensibilisieren. Verschiedene strukturelle Bestandteile sowie komplexere Ausdrucksformen der Musik wie Jazz oder Klassik wurden in bildnerische Formen transferiert, die die ursprünglich zugrunde liegende musikalische Idee formal übersetzen. Ziel war vor allem eines: Aus Bildern sollte Musik für die Augen entstehen.

    Die Ergebnisse dieser experimentierfreudigen künstlerischen Auseinandersetzung werden in einer fotografischen Gruppenausstellung gezeigt, in der neben fiktionalen und assoziativen Ansätzen auch installative und auditive Elemente eine Rolle spielen.